Biographie (chronologisch)
Heimat in Mecklenburg (18.04.1845)
Zunächst sieht es so aus, als ob er in dem Städtchen Brüel das Bürgerrecht erhalten würde, da der Bürgermeister ihm wohlgesonnen ist. Noch am 18. April hatte dieser behauptet, es wäre alles in bester Ordnung. Dann aber kommt ein ablehnender Brief. Die Regierung in Schwerin hatte dem Brüeler Bürgermeister deutlich gemacht: „Wenn er einen solchen ...
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Illegal in Berlin (1845) (23.05.1845)
Im Mai 1845 besucht er seine Freunde in Oranienburg, wo seine Bücher mittlerweile untergebracht sind, er nimmt einige Sachen mit und fährt wieder nach Mecklenburg. Am 23. Mai werden seine Freunde Hecker und Itzstein aus Berlin ausgewiesen. „Ich war sehr froh, daß ich meine Reise nicht bis Berlin ausgedehnt hatte, man hätte gewiß einen Zusammenhang ...
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Bespitzelt von der Polizei (22.07.1845)
Da Hoffmann wieder unter rheumatischen Schmerzen leidet beschließt er, eine Kur zu machen, dieses mal will er nach Cuxhaven. Am 22. Juli fährt er mit dem Dampfschiffe los, aber in Cuxhaven langweilt er sich furchtbar und ist heilfroh, als ihn endlich die Freunde aus Otterndorf zu sich holen. Am 7. August ist Hoffmann bei Freunden ...
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Auswanderer nach Amerika (22.09.1845)
Er zieht weiter nach Hamburg, wo er Gast des hamburgischen Quartettvereines ist. „Acht vergnügte Tage“, heißt es seinen Erinnerungen. Eines schönen Nachmittags blickt er mit einem Freund hinaus auf die Elbe. „Da kommt den Strom herab ein großer Dampfer; die Flagge sieht aus wie eine Trauerflagge; sie ist vom Dampfe so geschwärzt, daß sich kaum ...
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Elvira Detroit (21.02.1846)
Hoffmann folgte der Einladung von Wilhelm von Nathusius, einem Bruder Philipps, nach Königsborn. Hier traf er eine Jugendfreundin der Hausfrau – Elvira Detroit. Diese selbständige und freisinnige junge Frau, die für ihren Lebensunterhalt selbst zu sorgen hatte und als Erzieherin in Warschau bei einer russischen Familie lebte, hat das Schicksal des Dichters nur kurze Zeit ...
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Tod Henriettes von Schwachenberg (18.04.1846)
Am 18. April erhält Hoffmann die Nachricht vom Tode Henriettes von Schwachenberg, der ihn tief erschüttert. In Zahrenstorf trifft er den Studenten Friedrich Zarncke, der ihn später auch in Holdorf besucht. Es geht um ein Buch zur deutschen Philologie. Am 6. Mai geht Hoffmann mit Rudolf Müller nach Schwerin und von dort aus direkt weiter ...
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Texanische Lieder (22.05.1846)
In Wandsbek kümmert er sich um den Druck seiner „Texanischen Lieder“. Er hatte seinen ausgewanderten Freunden versprochen, die Lieder drucken zu lassen. In seinen Lebenserinnerungen schreibt Hoffmann, daß er selber nur noch zwei Exemplare besaß. Das Büchlein war sehr selten. Es erschien ohne Jahr, mit fingiertem Druckort und vor allem anonym – 31 Lieder enthielt ...
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Neue Liebe bei Nathusius (22.05.1846)
Von Ende Mai an ist er wieder in Mecklenburg, aber schon zwei Wochen später wieder unterwegs. Er fährt zu Nathusius nach Althaldensleben. Maria steuerte einige Kompositionen zu einer neuen Ausgabe seiner Kinderlieder bei. Am 24.7.1846 schreibt er von dort an Robert Prutz in Berlin: „Haben Sie sich Hillebrands dritten Teil seiner deutschen Nationalliteratur angesehen ? ...
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Besuche (22.08.1846)
Mitte August 1846 ist Hoffmann in Leipzig und übergibt Engelmann die neue Auflage seiner Kinderlieder. Er besucht Mendelssohn und Lortzing, der im Begriff ist, als Kapellmeister nach Wien zu gehen. Sie reden über die Zustände in Österreich. Vom 17. August an besucht er seine Verwandten in Braunschweig. Er sieht Ida, die ihn zum erstenmal richtig ...
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Sozialismus und Kommunismus (25.09.1846)
In seinen Briefen schreibt er mehr, so am 25.9.1846 aus Wetter an der Ruhr, an Rudolf Müller in Holdorf. „Im Herzogtum Sachsen geriet ich in die religiösen Bewegungen hinein, im Bielefeldischen war ich nun mitten in den sozialistischen und kommunistischen. Jene konnten mich nicht weiter reizen, ich blieb ihnen so fern, wie ich es von ...
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