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	<title>Zitate &#8211; Hoffmann von Fallersleben</title>
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	<description>Leben und Werk</description>
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		<title>Freisinnig und vorurteilsfrei</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/freisinnig-und-vorurteilsfrei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 1874 17:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Studiert die Denkmäler unserer altdeutschen Sprache! Studiert die Denkmäler unserer altdeutschen Sprache! Ihr werdet bald finden, welch eine schlechte Stütze sie sind für den Feudalismus, den Kastengeist, das Pfaffentum, die Volksbevormundung, die Philisterei des geselligen Verkehrs, den Gedanken- und Gewissenszwang. Walther von der Vogelweide und Freidank und einige spätere Dichter sind so freisinnig, so vorurteilsfrei, ... <a title="Freisinnig und vorurteilsfrei" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/freisinnig-und-vorurteilsfrei/" aria-label="Mehr Informationen über Freisinnig und vorurteilsfrei"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Studiert die Denkm&auml;ler unserer altdeutschen Sprache! Studiert die Denkm&auml;ler unserer altdeutschen Sprache! Ihr werdet bald finden, welch eine schlechte St&uuml;tze sie sind f&uuml;r den Feudalismus, den Kastengeist, das Pfaffentum, die Volksbevormundung, die Philisterei des geselligen Verkehrs, den Gedanken- und Gewissenszwang.</p>
<p>Walther von der Vogelweide und Freidank und einige sp&auml;tere Dichter sind so freisinnig, so vorurteilsfrei, so erf&uuml;llt von den heiligsten Gef&uuml;hlen f&uuml;r Wahrheit, Ehre, Recht, Vaterland, Freiheit und Menschenw&uuml;rde, da&szlig; kein Klopstock, Justus M&ouml;ser, Georg Forster, Friedrich Schiller, Jean Paul, Jochmann von Pernau und Ludwig B&ouml;rne sich sch&auml;men d&uuml;rfen, mit ihnen genannt zu werden.</p>
<p>(&ldquo; Mein Leben &bdquo;, Band 3, S. 305)</p>
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		<title>Heiterkeit ist das Hauptbedingnis aller Tugend</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/heiterkeit-ist-das-hauptbedingnis-aller-tugend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 1874 15:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Heiterkeit ist das Hauptbedingnis aller Tugend. Möchtet ihr doch, ihr guten Eltern, Lehrer und Erzieher, diesen einen Satz recht erwägen und täglich bei der Unterweisung des Kindes in Anwendung bringen ! Ihr würdet den Leichtsinn der Jugend nicht so häufig strafen, vielmehr stets darauf bedacht sein, ihn zu veredeln. In jedem ernsten, jedem stillen, duckmäuserartigen ... <a title="Heiterkeit ist das Hauptbedingnis aller Tugend" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/heiterkeit-ist-das-hauptbedingnis-aller-tugend/" aria-label="Mehr Informationen über Heiterkeit ist das Hauptbedingnis aller Tugend"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">&bdquo;Heiterkeit ist das Hauptbedingnis aller Tugend. M&ouml;chtet ihr doch, ihr guten Eltern, Lehrer und Erzieher, diesen einen Satz recht erw&auml;gen und t&auml;glich bei der Unterweisung des Kindes in Anwendung bringen ! Ihr w&uuml;rdet den Leichtsinn der Jugend nicht so h&auml;ufig strafen, vielmehr stets darauf bedacht sein, ihn zu veredeln.</p>
<p align="justify">In jedem ernsten, jedem stillen, duckm&auml;userartigen Wesen der Kinder liegen die Keime zur Tr&auml;gheit, zum Ungehorsam, zur Abneigung gegen alles Lernen und zur Verdrossenheit in allen Gesch&auml;ften. La&szlig;t also die Heiterkeit einen Engel sein, der das Kind jeden Abend in den Schlaf singt, und jeden Morgen wieder daraus weckt!&ldquo;</p>
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		<title>Dichten und Singen</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/dichten-und-singen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 1873 18:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Das wahre lyrische Dichten erscheint mir wie ein musikalisches Komponieren mit Worten, wir schreiben statt der Töne Worte auf; ich habe mich so daran gewöhnt, daß ich beinah nie dichte ohne zugleich zu singen.&#8220;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&bdquo;Das wahre lyrische Dichten erscheint mir wie ein musikalisches Komponieren mit Worten, wir schreiben statt der T&ouml;ne Worte auf; ich habe mich so daran gew&ouml;hnt, da&szlig; ich beinah nie dichte ohne zugleich zu singen.&ldquo;</p>
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		<title>Das Unbegreiflichste des Menschen</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/das-unbegreiflichste-des-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 1873 18:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Unbegreiflichste des Menschen ist eben das Interessanteste am Menschen. Könnte ihn die Philosophie dahin bringen, daß er sich selbst begriffe, so würde er allen Wohlgefallen an sich verlieren. Der Himmel aber hat dafür gesorgt, daß es ihm nie gelingt&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Das Unbegreiflichste des Menschen ist eben das Interessanteste am Menschen. K&ouml;nnte ihn die Philosophie dahin bringen, da&szlig; er sich selbst begriffe, so w&uuml;rde er allen Wohlgefallen an sich verlieren. Der Himmel aber hat daf&uuml;r gesorgt, da&szlig; es ihm nie gelingt&hellip;</p>
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		<title>Der Wein ist eine verkörperte Idee der Liebe</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/der-wein-ist-eine-verkoerperte-idee-der-liebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 1821 17:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, ich will‘ s gestehen, und wenn‘ s meine größte Schwäche wäre, ich bin dem guten Weine herzlich gut, ich verdanke ihm mit die schönsten und heitersten Stunden, Stimmungen, wo mein Geist seiner Ewigkeit froh ward, wo ich vor den Sternen des Glücks die dunkle Erde nicht sehen und ihre Leiden, ihre Mühsale, ihre Lüge, ... <a title="Der Wein ist eine verkörperte Idee der Liebe" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/der-wein-ist-eine-verkoerperte-idee-der-liebe/" aria-label="Mehr Informationen über Der Wein ist eine verkörperte Idee der Liebe"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich will&lsquo; s gestehen, und wenn&lsquo; s meine gr&ouml;&szlig;te Schw&auml;che w&auml;re, ich bin dem guten Weine herzlich gut, ich verdanke ihm mit die sch&ouml;nsten und heitersten Stunden, Stimmungen, wo mein Geist seiner Ewigkeit froh ward, wo ich vor den Sternen des Gl&uuml;cks die dunkle Erde nicht sehen und ihre Leiden, ihre M&uuml;hsale, ihre L&uuml;ge, ihren Ha&szlig; nicht einmal glauben konnte.<br>
Der Wein ist eine verk&ouml;rperte Idee der Liebe, und nur wer f&uuml;r die Liebe empf&auml;nglich ist, nur der versteht diese Idee, nur der erf&auml;hrt es im Leben, wie sie verst&auml;ndigt, vermittelt, vers&ouml;hnt, vereinigt, heilt, st&auml;rkt, begeistert.</p>
<p>1821</p>
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