Holland-Reise

Im Frühjahr 1821 begab er sich auf eine fünfmonatige Reise in die Niederlande, um zu forschen und zu sammeln. Zu Beginn der Reise aber besuchte er Freunde in Köln die Großstadt schreckte ihn ab, er ist unangenehm berührt von dem „Schmutz und Kohlenstaub, die vielen häßlichen Gesichter, die einem damals begegneten, so wie die vielen … =>

Meieli – Elisabeth Kemper

Hoffmann reiste nach Holland. In Leiden arbeitete er fleißig in der Bibliothek der Maatschappij. Er lernte den Professor für Staatsrecht Johann Melchior Kemper und dessen Familie kennen. Die Tochter Elisabeth liebte deutsche Literatur und insbesondere die allemannischen Gedichte von Peter Hebel. „Das Allemannische wurde nun die Sprache meines Herzens, ich glaubte keine schönere zu finden, … =>

Erste Erfolge

Das Schicksal meint es gut mit ihm, er findet ein altes bisher unbekanntes Amsterdamer Liederbuch und nimmt es ins eine Sammlung auf, bald darauf, am 8. Januar 1821 entdeckt er in einem Buchdeckel in der Universitätsbücherei Bruchstücke eines alten deutschen Gedichtes, den Otfried. Hierbei kam ihm zugute, daß mittelalterliche Bibliothekare für sie wertlose Pergamentbögen an … =>

Mit sechs Bärten im Gesicht und zerrissenem Wams

Eine Reisestation in diesem Jahr 1820/21 war Mainz, die Stadt der Zentralen Untersuchungskommission, die aufgrund der Karlsbader Beschlüsse eingerichtet worden war. Hier saß Hoffmann zufällig ausgerechnet in dem Restaurant, in dem sich diese politische Polizei traf, wo er schon aufgrund seines Aüßeren auffiel. So wie 1968 / 69 die oppositionellen Studenten an ihren langen Haaren … =>

Auf den Bergen lebt man frei

Auf den Bergen lebt man frei da gibt´s keine Polizei ….   Text: Hoffmann von Fallersleben , ca. 1820 ? Hoffmann zitiert den Anfang dieses Gedicht in “ Mein Leben „, als er von einer polizeilichen Durchsuchung seines Gepäcks im August 1852 berichtet .

Gretchen von Poppelsdorf

Hoffmann war zum Studium nach Bonn gegangen. Er wohnte im nahegelegenen Poppelsdorf im „Haus an der Kirche“ bei der Familie eines Porzellanmalers und Steindruckers. Gretchen war die Tochter des Hauses. Einige Frauengestalten in Hoffmanns Leben, entnommen einer Broschüre des Museums in Wolfsburg… Hoffmann v. F.: „Sie war ein Landmädchen in Tracht, Sprache und Sitten. Sie … =>

Wo den Deutschen heißhungern wird, sich selbst kennen zu lernen

Hoffmann scheint zu wissen, was er will und verfährt nach Plan. Er sucht nach den Wurzeln, aus denen dann das vereinigte Deutschland wachsen kann: „Es hat sich in mir eine Reihe von Ansichten über deutsches Leben, deutsche Sprache, Kunst und Wissenschaft gebildet, die ich zu einem ganzen einen, zu einer großen Idee erheben, zu dem … =>

Wechsel nach Bonn – Karlsbader Beschlüsse

Unterwegs erfährt Hoffmann, daß sein Vater am 23. April 1819, kurz nach seinem 21ten geburtstag verstorben ist. Er kehrt nicht noch einmal um, und Anfang Mai kommt er in Bonn an. Die neu gegründete Friedrich – Wilhelms – Universität konnte klangvolle Nahmen unter ihren Professoren aufweisen: Schlegel las dort aus der Geschichte der neueren deutschen … =>

Attentat auf Kotzebue

Zurück in Göttingen, erhält Hoffmann die Nachricht, daß er sich sofort in Celle zum Militärdienst einzufinden habe. Seinem Vater gelingt es, ihn mit Geld und wohl auch durch gute Beziehungen loszukaufen. Dank seines Vaters kann Hoffmann also seine Pläne weiter verfolgen, er wechselt nach Bonn , an die neu gegründete Universität, in die er große … =>

Philologen ihr scheint mir der Literatur Renommisten

Philologen, ihr scheint mir der Literatur Renommisten, große Rosinen im Sack bringt ihr die Schalen zu Markt. Klirrt nur der Grobheit Sporn am lateinischen Stiefel, heißt es: „ein derber Gesell, schimpft mit Methode gelehrt.“ Doch wenn gesunderer Sinn einst fragt, was die Herren geleistet, ist´s auch Literatur, was ihr in Römisch gelallt ? (1818 – … =>