Mut zur Grobheit
Hat ein Volk nicht den Mut zur Grobheit sich zu erheben sinkt’s, wie wir leider gesehen, bald zum politischen Nichts
Leben und Werk
Hat ein Volk nicht den Mut zur Grobheit sich zu erheben sinkt’s, wie wir leider gesehen, bald zum politischen Nichts
Lang schon ist „Mein Volk“ nicht d e i n, und du schreibst noch an mein Volk ! Gut, denn du schreibst ja nicht an, schreibst ja nur gegen mein Volk.
Arm, das ist nicht genug – ihr wollet das Volk auch noch rechtlos Hat es euch darum gewählt, daß ihr es also beglückt ?
Wollt ich nach euerem System die Güter des Lebens genießen Müßt ich erbitten mir erst immer Erlaubnis dazu
Hättet ihr Macht nach euerem Sinn die Welt zu gestalten wie langweilig und leer würde das Leben dann sein !
Hättet ihr Poesie im Leib und Sinn für die Freiheit Wünschtet zum Spittel ihr nie noch zur Kaserne die Welt
Faulheit ist in der Menschennatur von Beginn bis zu Ende Und der Bummler belacht euere Philosophie.
Bist du in allem nicht frei, so bleibst du in allem ein Halber Hast zu entscheidender Tat weder den Mut noch den Trieb
Vieles hab ich gelernt durch Arbeit, Leiden und Dulden eins nur gelang mir nie, eins: Daß ich lernte Geduld.
Einsam lerne zu sein, denn du weißt nicht, wie früh dich im Leben Heißet Gewissen und Pflicht wandeln und handeln allein.