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	<title>Rheinlied &#8211; Hoffmann von Fallersleben</title>
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	<description>Leben und Werk</description>
	<lastBuildDate>Thu, 25 Aug 1842 07:00:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Es klang ein Lied vom Rhein</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/es-klang-ein-lied-vom-rhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 1842 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es klang ein Lied vom Rhein Ein Lied aus deutschem Munde, Und schnell wie Blitzesschein Durchflog&#8217;s die weite Runde, Und heiß wie Blitzesschein Durchzuckt&#8216; es jede Brust Mit alter Wehen Pein, Mit junger Freuden Lust. Sein heller Wiederklang Vom Süden fort zum Norden Ist gleich wie Wehrgesang Des Vaterlands geworden. Nun brause fröhlich, Rhein: Nie ... <a title="Es klang ein Lied vom Rhein" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/es-klang-ein-lied-vom-rhein/" aria-label="Mehr Informationen über Es klang ein Lied vom Rhein"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es klang ein Lied vom Rhein<br>
Ein Lied aus deutschem Munde,<br>
Und schnell wie Blitzesschein<br>
Durchflog&rsquo;s die weite Runde,<br>
Und hei&szlig; wie Blitzesschein<br>
Durchzuckt&lsquo; es jede Brust<br>
Mit alter Wehen Pein,<br>
Mit junger Freuden Lust.</p>
<p>Sein heller Wiederklang<br>
Vom S&uuml;den fort zum Norden<br>
Ist gleich wie Wehrgesang<br>
Des Vaterlands geworden.<br>
Nun brause fr&ouml;hlich, Rhein:<br>
Nie soll ob meinem Hort<br>
Ein Welscher W&auml;chter sein!<br>
Das brause fort und fort.</p>
<p>Und st&auml;rkrer Wiederklang<br>
Gleich Pauken und Posaunen,<br>
Gleich k&uuml;hnem Schlachtgesang<br>
Klingt Welschland durch mit Staunen &ndash;<br>
Es klinget. Neue Zeit<br>
Und neues Volk ist da;<br>
Komm, Hoffart, willst du Streit,<br>
Germania ist da.</p>
<p>Drum klinge, Lied vom Rhein!<br>
Drum klinget, deutsche Herzen!<br>
Neu, jung will alles sein &ndash;<br>
Fort! fort die alten Schmerzen!<br>
Der alten Wahne Tand!<br>
Alleinig stehn wir da,<br>
F&uuml;rs ganze Vaterland,<br>
Jung steht Germania.</p>
<p><em>von Ernst Moritz Arndt &ndash; am Niklas Becker&nbsp;</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sie haben ihn da oben (Rheinlied)</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/sie-haben-ihn-da-oben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 1842 06:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/sie-haben-ihn-da-oben/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie haben ihn da oben Den alten deutschen Rhein Deshalb soll stets gehoben Das Schwert des Deutschen sein Mit welcher Schalkheit raubte Der Ludwig uns das Land Weil Deutschland mit dem Haupte Des Reichs in Fehde stand O Straßburg, Burg der Straßen Von Frankreich und Burgund Solang dort Franzen rasen Wird Deutschland nicht gesund Dein ... <a title="Sie haben ihn da oben (Rheinlied)" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/sie-haben-ihn-da-oben/" aria-label="Mehr Informationen über Sie haben ihn da oben (Rheinlied)"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben ihn da oben<br>
Den alten deutschen Rhein<br>
Deshalb soll stets gehoben<br>
Das Schwert des Deutschen sein</p>
<p>Mit welcher Schalkheit raubte<br>
Der Ludwig uns das Land<br>
Weil Deutschland mit dem Haupte<br>
Des Reichs in Fehde stand</p>
<p>O Stra&szlig;burg, Burg der Stra&szlig;en<br>
Von Frankreich und Burgund<br>
Solang dort Franzen rasen<br>
Wird Deutschland nicht gesund</p>
<p>Dein M&uuml;nster reckt den Finger<br>
Zum Himmelszelt empor<br>
Und drohet dem Bezwiger<br>
Wie dem, der ihn verlor.</p>
<p>Dem Reich und einst dem Kaiser<br>
Wohl von des Rheines Strand<br>
Sei du des Weges Weiser<br>
Ins stolze Frankenland</p>
<p>Der Rhein soll Deutschlands Erben<br>
In seinem ganzen Lauf<br>
Zu eigen wieder werden<br>
Rollt euer Banner auf</p>
<p>Du Volk aus den Vogesen<br>
Und dem Ardennerwald<br>
Wir wollen dich erl&ouml;sen<br>
Von fremder Truggewalt</p>
<p>Und solltest du dich str&auml;uben<br>
Und f&uuml;hlst die Knechtschaft nicht<br>
So wollen wir dich treiben<br>
Zu deiner Kindespflicht</p>
<p>Damit einst deine Kinder<br>
Doch m&ouml;gen Deutsche sein<br>
Und sich der &Uuml;berwinder<br>
Von ihren V&auml;tern freuen</p>
<p>So wollen wir ihn haben<br>
Den alten deutschen Rhein<br>
Dann erst wird ganz begraben<br>
Die Schmach der Deutschen sein.</p>
<p><em>Angeblich aus der Feder von Wilhelm I, damals Prinz von Preu&szlig;en</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir wollen ihn nicht lassen</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/wir-wollen-ihn-nicht-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 1840 06:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/wir-wollen-ihn-nicht-lassen/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir wollen ihn nicht lassen den freien deutschen Rhein wie sie darob uns hassen kann uns gleichgültig sein Noch lebt der deutsche Glaube Noch gilt ein deutsches Wort dies wahrt vor jedem Raube und lebet fort und fort ! Wir wollen ihn nicht lassen den freien deutschen Rhein wenn sie sich auch in Massen kampflustig ... <a title="Wir wollen ihn nicht lassen" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/wir-wollen-ihn-nicht-lassen/" aria-label="Mehr Informationen über Wir wollen ihn nicht lassen"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen ihn nicht lassen<br>
den freien deutschen Rhein<br>
wie sie darob uns hassen<br>
kann uns gleichg&uuml;ltig sein</p>
<p>Noch lebt der deutsche Glaube<br>
Noch gilt ein deutsches Wort<br>
dies wahrt vor jedem Raube<br>
und lebet fort und fort !</p>
<p>Wir wollen ihn nicht lassen<br>
den freien deutschen Rhein<br>
wenn sie sich auch in Massen<br>
kampflustig finden ein</p>
<p>Noch gibt es deutsches Eisen<br>
noch gibt es deutschen Mut<br>
noch str&ouml;mt in seinen Kreisen<br>
der Deutschen treues Blut</p>
<p>wir wollen ihn nicht lassen<br>
den freien deutschen Rhein<br>
wir kennen kein Erblassen<br>
sie sch&uuml;chtern uns nicht ein</p>
<p>Noch gibt es deutsche F&uuml;rsten<br>
Noch gibt es deutsche Treu<br>
Wie sie danach auch d&uuml;rsten<br>
Der Rhein bleibt deutsch und frei</p>
<p><em>Ulrich von Destouches,&nbsp; am 19. November 1940 im Bayerischen Landboten</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo solch ein Feuer noch gedeiht</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/wo-solch-ein-feuer-noch-gedeiht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 1840 13:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/wo-solch-ein-feuer-noch-gedeiht/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wo solch ein Feuer noch gedeiht Und solch ein Wein noch Flammen speit, Da lassen wir in Ewigkeit Uns nimmermehr vertreiben. Stoßt an! Stoßt an! Der Rhein, Und wär&#8217;s nur um den Wein, Der Rhein soll deutsch verbleiben. Herab die Büchsen von der Wand, Die alten Schläger in die Hand, Sobald der Feind dem welschen ... <a title="Wo solch ein Feuer noch gedeiht" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/wo-solch-ein-feuer-noch-gedeiht/" aria-label="Mehr Informationen über Wo solch ein Feuer noch gedeiht"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wo solch ein Feuer noch gedeiht<br>
Und solch ein Wein noch Flammen speit,<br>
Da lassen wir in Ewigkeit<br>
Uns nimmermehr vertreiben.<br>
Sto&szlig;t an! Sto&szlig;t an! Der Rhein,<br>
Und w&auml;r&rsquo;s nur um den Wein,<br>
Der Rhein soll deutsch verbleiben.</p>
<p>Herab die B&uuml;chsen von der Wand,<br>
Die alten Schl&auml;ger in die Hand,<br>
Sobald der Feind dem welschen Land<br>
Den Rhein will einverleiben!<br>
Haut, Br&uuml;der, mutig dreint!<br>
Der alte Vater Rhein,<br>
Der Rhein soll deutsch verbleiben.</p>
<p>Das Recht&lsquo; und Link&rsquo;!, das Link&rsquo; und Recht&rsquo;,<br>
Wie klingt es falsch, wie klingt es schlecht!<br>
Kein Tropfen soll, ein feiger Knecht,<br>
Des Franzmanns M&uuml;hle treiben.<br>
Sto&szlig;t an! Sto&szlig;t an! Der Rhein,<br>
Und w&auml;r&rsquo;s nur um den Wein,<br>
Der Rhein soll deutsch verbleiben.</p>
<p>Der ist sein Rebenblut nicht wert,<br>
Das deutsche Weib, den deutschen Herd,<br>
Der nicht auch freudig schwingt sein Schwert,<br>
Die Feinde aufzureiben.<br>
Frisch in die Schlacht hinein!<br>
Hinein f&uuml;r unsern Rhein!<br>
Der Rhein soll deutsch verbleiben.</p>
<p>O edler Saft, o lauter Gold,<br>
Du bist kein ekler Sklavensold!<br>
Und wenn ihr Franken kommen wollt,<br>
So la&szlig;t vorher euch schreiben:<br>
Hurra! Hurra! Der Rhein,<br>
Und w&auml;r&rsquo;s nur um den Wein,<br>
Der Rhein soll deutsch verbleiben.</p>
<p>Rheinweinlied, von Georg Herwegh, Oktober 1840: &bdquo;Sto&szlig;t an ! Sto&szlig;t an ! Der Rhein !&ldquo; das Gedicht wurde erst 1841 in den &bdquo;Gedichten eines Lebendigen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht, es ist nicht unwahrscheinlich, da&szlig; Hoffmann das Lied kannte. Bemerkenswert ist, da&szlig; es eine Handschrift des &bdquo;Deutschlandliedes&ldquo; gibt, wahrscheinlich die erste Fassung, an deren Rand &bdquo;sto&szlig;t an&ldquo; geschrieben steht.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der deutsche Rhein</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/der-deutsche-rhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 1840 06:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/der-deutsche-rhein/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Rhein – ! Wie klingt das Wort so mächtig! Schon sehn wir ihn, den goldig-grünen Strom, Mit heitern Städten, Burgen stolz und prächtig Die Lurlei dort und dort den Kölner Dom! Der freie Rhein – ! Gedächtnis unsrer Siege, Du mit dem Blut der Edelsten getauft, Ruhm unsrer Väter, die in heil’gem Kriege ... <a title="Der deutsche Rhein" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/der-deutsche-rhein/" aria-label="Mehr Informationen über Der deutsche Rhein"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Rhein &ndash; ! Wie klingt das Wort so m&auml;chtig!<br>
Schon sehn wir ihn, den goldig-gr&uuml;nen Strom,<br>
Mit heitern St&auml;dten, Burgen stolz und pr&auml;chtig<br>
Die Lurlei dort und dort den K&ouml;lner Dom!</p>
<p>Der freie Rhein &ndash; ! Ged&auml;chtnis unsrer Siege,<br>
Du mit dem Blut der Edelsten getauft,<br>
Ruhm unsrer V&auml;ter, die in heil&rsquo;gem Kriege<br>
Mit Liedern nicht, mit Schwerten dich erkauft</p>
<p>Ich sah ihn auch &ndash; es war ein b&ouml;ses Zeichen,<br>
Novemberwolken hingen dr&uuml;ber hin,<br>
Nicht str&ouml;men, nein! mich d&uuml;nkt, ich sah sie schleichen,<br>
Die goldne Flut, wie eine Bettlerin;</p>
<p>Als klagte sie, da&szlig; noch mit Zoll und Banden<br>
Sie ungestraft der Fremdling knechten darf,<br>
Da&szlig; noch ein Wort, verf&auml;lscht und mi&szlig;verstanden,<br>
Sie von des Meeres keuschem Busen warf !</p>
<p>Ich sah das Land &mdash; die Traube sah ich reifen,<br>
Die rechte Milch, um M&auml;nner gro&szlig;zuziehn,<br>
Lie&szlig; weit hinaus mein flammend Auge schweifen,<br>
Dem nie ein Traumbild lieblicher erschien:</p>
<p>Ein lautes Echo donnernd fortzutragen<br>
Schien Strom und Tal und Felsen mir bereit;<br>
Doch &ndash; gradheraus! man darf das Wort nicht wagen,<br>
Das freie Wort, ihr wi&szlig;t es! ist gefeit!</p>
<p>Wer hat nun Recht, zu sagen und zu singen<br>
Vom freien Rhein, dem freien deutschen Sohn?<br>
O diese Lieder, die so mutig klingen,<br>
Beim ew&rsquo;gen Gott, sie d&uuml;nken mich wie Hohn.</p>
<p>Ja wolltet ihr erw&auml;gen und bedenken,<br>
Welch stolzes Wort von eurer Lippe kam,<br>
Ihr m&uuml;&szlig;tet ja das Auge niedersenken,<br>
mit bittern Tr&auml;nen, voller Zorn und Scham!</p>
<p>Es gilt nicht Dir, der du zuerst gesungen<br>
Das stolze Wort vom freien deutschen Rhein<br>
Das durch die Welt sich adlergleich geschwungen:<br>
Dich schlie&szlig; im Geist in meinen Arm ich ein!</p>
<p>Aus voller Brust ist dir das Lied gequollen,<br>
Und nicht im K&auml;fig hast du es bewahrt:<br>
Frei fliegt es hin, wohin die Winde wollen &ndash;<br>
Du tatest recht! und das ist S&auml;ngerart.</p>
<p>Euch gilt mein Ruf, ihr F&uuml;rsten und Vasallen,<br>
In deren H&auml;nden unser Schicksal liegt! &ndash;<br>
Euch Deutschen gilt es, nah und fern, euch allen,<br>
Soweit ein Hauch von deutschem Munde fliegt:</p>
<p>Mit euch zuerst m&uuml;&szlig;t ihr den Kampf beginnen!<br>
Soll unverf&uuml;hrt von heiserem Geschrei<br>
Und ungetr&uuml;bt des Rheines Welle rinnen,<br>
So seid zuerst ihr selber deutsch und frei!</p>
<p>Denn k&auml;me nun die Stunde der Gefahren,<br>
Die wir am Himmel d&auml;mmernd schon gesehn,<br>
Ich meine wohl, ihr w&uuml;rdet bald gewahren,<br>
Da&szlig; es nicht leicht ist, Schlachten zu bestehn.</p>
<p>Nicht jene Burgen werden niedersteigen,<br>
Die M&auml;dchen k&uuml;ssen, aber k&auml;mpfen nicht,<br>
Die stummen Fische, glaubt mir, werden schweigen,<br>
Und Ruder brechen, wo ein Reich zerbricht.</p>
<p>&rsquo;s gibt einen andern, kr&auml;ftigern Genossen<br>
Als jene Tr&uuml;mmer br&ouml;ckelndes Gestein:<br>
Wer ihm den Arm, den Busen ihm erschlossen,<br>
Der siegt durch ihn &mdash; und auch durch ihn allein!</p>
<p>Ein Feuer ist&rsquo;s, das unausl&ouml;schlich z&uuml;ndet,<br>
Ein Zauberwort, das Mauern niederrei&szlig;t &mdash;<br>
Drum frisch gewagt und euch mit ihm verb&uuml;ndet:<br>
Es ist der deutsche, ist der freie Geist!</p>
<p>Gebt frei das Wort, ihr Herrn auf euren Thronen!<br>
So wird das andre sich von selbst befrein.<br>
Wagt&lsquo;s und vertraut! In allen euren Kronen,<br>
Wo gibt&rsquo;s ein hellres, edleres Gestein?</p>
<p>Die Presse frei! Uns selber macht zum Richter,<br>
das Volk ist reif! &ndash; ich wag&rsquo;s und sag es laut:<br>
Auf eure Weisen baut, auf eure Dichter,<br>
Sie, denen Gott noch Gr&ouml;&szlig;&lsquo;res auch vertraut ! &ndash;</p>
<p>Sei deutsch, mein Volk! verlern den krummen R&uuml;cken,<br>
An den du selbst unw&uuml;rdig dich gew&ouml;hnt!<br>
Mit freier Stirn gradaufw&auml;rts mu&szlig;t du blicken,<br>
Vom eignen Mut gesittigt und versch&ouml;nt.</p>
<p>Es kann den F&uuml;rsten selber nicht gefallen,<br>
Dies schmeichlerisch dem&uuml;tige Geschlecht &ndash;<br>
Ein offnes Auge! so geziemt es allen,<br>
Zu Boden sieht das Tier nur und der Knecht. &ndash;</p>
<p>So wird&rsquo;s erreicht! Und wenn in k&uuml;nft&rsquo;gen Tagen<br>
Das stolze Frankreich unsern Rhein begehrt,<br>
Wir werden es mit L&auml;cheln dann ertragen,<br>
Dann ohne Lieder, doch die Hand am Schwert.</p>
<p>Denn dann gelang&rsquo;s, ihn ewig fest zu flechten:<br>
Die goldne Freiheit soll die Fessel sein!<br>
Dann lohnt e sich, bis in den Tod zu fechten,<br>
Dann, deutsch und frei, dann bleibt er unser Rhein!</p>
<p>Robert Prutz, 1840</p>
<p>Als das Rheinlied von Nikolaus Becker in Deutschland &uuml;berall gesungen wurde und den Dichtern Kritikern die beste Gelegenheit verschaffte zu erlernen unter welchen Voraussetzungen und durch welche Eigenschaften ein Lied zum Volkslied werden k&ouml;nne schrieb Prutz gleichsam als Repr&auml;sentant der neuhegelschen Schule dieses Gedicht um den Deutschen zu zeigen was eigentlich ein Lied enthalten m&uuml;sste wenn es wert sein solle Volkslied zu werden Das Gedicht ohne Beckers unverst&auml;ndlich wird in der Literaturgeschichte ein ewiges Beispiel von der verhallenden Ohnmacht der berechnenden Tendenzpoesse bleiben Die darin ansgesprochne Gesinnungen und W&uuml;nsche sind ohne Zweifel diejenige jedes freisinnigen Deutsche auch die meinigen auch die poetische Fassuug derselben ist werthvoll Der einzige Fehler des Gedichtes ist der da&szlig; es das Beckersche verdr&auml;ngen weil &uuml;berbieten wollte Seitdem hat Prutz eine Reihe politischer Gedichte geschrieben von denen ihm eins z.B. einen silbernen Pokal eintrug die also wohl nicht ohne Wirkung gewesen sein m&ouml;ge so wenig davon auch im Volke zu sp&uuml;ren war. ( IN Deutschlands Dichter von 1813 &ndash; 1843, Karl G&ouml;deke, 1844)</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sie sollen ihn nicht haben (Spottversion)</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/sie-sollen-ihn-nicht-haben-spottversion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 1840 13:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/sie-sollen-ihn-nicht-haben-spottversion/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie sollen ihn nicht haben den freien deutschen Rhein, das wissen schon die Knaben, die sieben Jahr alt sein Solang man ruhig wallend die Zuchthausjacke trägt solang der Gessel schallend aufs breite Sitzfleisch schlägt. Sie sollen ihn nicht haben den Rheinstrom deutsch und frei solang sich Fettbäuch laben an Bundespolizei Solang im deutschen Lande nicht ... <a title="Sie sollen ihn nicht haben (Spottversion)" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/sie-sollen-ihn-nicht-haben-spottversion/" aria-label="Mehr Informationen über Sie sollen ihn nicht haben (Spottversion)"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sollen ihn nicht haben<br>
den freien deutschen Rhein,<br>
das wissen schon die Knaben,<br>
die sieben Jahr alt sein</p>
<p>Solang man ruhig wallend<br>
die Zuchthausjacke tr&auml;gt<br>
solang der Gessel schallend<br>
aufs breite Sitzfleisch schl&auml;gt.</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben<br>
den Rheinstrom deutsch und frei<br>
solang sich Fettb&auml;uch laben<br>
an Bundespolizei</p>
<p>Solang im deutschen Lande<br>
nicht Einheit alles gilt<br>
solang man Schmach und Schande<br>
&bdquo;F&uuml;rstliche Hoheit&ldquo; schillt.</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben<br>
den Rheinstrom deutsch und frei<br>
solang man nicht die Raben<br>
verjagt von Nest und Ei</p>
<p>Solang der Adler ferne<br>
von seiner Eiche haust<br>
solang das Volk noch gerne<br>
das Brot der Knechtschaft schmaust</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben den Rheinstrom<br>
deutsch und frei<br>
bis endlich sie begraben<br>
die alte Eselei</p>
<p>So gesungen am 23. Juli 1840 in Frankfurt am Main .<br>
Spottlied auf Beckers Lied vom freien deutschen Rhein aus dem selben Jahr.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der freie deutsche Rhein</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/der-freie-deutsche-rhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 1840 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rheinlied]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/der-freie-deutsche-rhein/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie sollen ihn nicht haben den freien deutschen Rhein, ob sie wie gierige Raben sich heiser danach schrein So lang er ruhig wallend sein grünes Kleid noch trägt so lang ein Ruder schallend In seine Woge schlägt Sie sollen ihn nicht haben, den freien deutschen rhein, so lang sich Herzen laben an seinem Feuerwein so ... <a title="Der freie deutsche Rhein" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/der-freie-deutsche-rhein/" aria-label="Mehr Informationen über Der freie deutsche Rhein"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sollen ihn nicht haben<br>
den freien deutschen Rhein,<br>
ob sie wie gierige Raben<br>
sich heiser danach schrein</p>
<p>So lang er ruhig wallend<br>
sein gr&uuml;nes Kleid noch tr&auml;gt<br>
so lang ein Ruder schallend<br>
In seine Woge schl&auml;gt</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben,<br>
den freien deutschen rhein,<br>
so lang sich Herzen laben<br>
an seinem Feuerwein</p>
<p>so lang in seinem Strome<br>
noch fest die felsen stehn,<br>
so lang sich hohe Dome<br>
in seinem Spiegel sehn</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben<br>
Den feien deutschen rhein<br>
So lang dort k&uuml;hne Knaben<br>
Um schlanke Dirnen freien</p>
<p>So lang die Flossen hebet<br>
Ein Fisch auf seinem Grund<br>
So lang ein Lied noch lebet<br>
In seiner S&auml;nger Mund</p>
<p>Sie sollen ihn nicht haben<br>
Den freien deutschen Rhein<br>
Bis seine Flut begraben<br>
Des letzten Manns Gebein</p>
<p>Geschrieben Ende Juli / Anfang August 1840<br>
von Nikolaus Becker aus Geilenkirchen,<br>
erstmals ver&ouml;ffentlicht in der &bdquo;Trierischen Zeitung&ldquo;.<br>
Das Gedicht erschien auch im &bdquo;Rheinischen Jahrbuch&ldquo;, mit herausgegeben von Karl Simrock und Freiligrath, hier sollte der Text auch zuerst erscheinen.</p>
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