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	<title>Biographie &#8211; Hoffmann von Fallersleben</title>
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	<description>Leben und Werk</description>
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		<title>100 Jahre Deutschlandlied</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/100-jahre-deutschlandlied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 1941 09:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>100 Jahre Deutschlandlied: Artikel von 1941 über Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland und die Entstehung der Nationalhymne. Mitten im 2. Weltkrieg: So, der Besuch aus Hannover hatte sich eben verabschiedet, und der Bewohner dieses kleinen Giebelstübchens hoch oben an der Kante des Oberlandes von Helgoland machte es sich nun wieder bequem in dem alten Lehnstuhl, ... <a title="100 Jahre Deutschlandlied" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/100-jahre-deutschlandlied/" aria-label="Mehr Informationen über 100 Jahre Deutschlandlied"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>100 Jahre Deutschlandlied: Artikel von 1941 &uuml;ber Hoffmann von Fallersleben auf Helgoland und die Entstehung der Nationalhymne. Mitten im 2. Weltkrieg:</p>
<p>So, der Besuch aus Hannover hatte sich eben verabschiedet, und der Bewohner dieses kleinen Giebelst&uuml;bchens hoch oben an der Kante des Oberlandes von Helgoland machte es sich nun wieder bequem in dem alten Lehnstuhl, der wie immer in der Ecke des Mansardenzimmers stand. Hier sa&szlig; er doch am liebsten, der Dichter aus dem Niedersachsenlande. War hier im Raum auch alles einfach, ja fast d&uuml;rftig, so gab es doch etwas, was manches stolze Logierhaus nicht aufzuweisen hatte: Drei Fenster, durch die man eine herrliche Aussicht genoss nicht nur auf das Meer mit seiner ewigen Brandung, sondern auch auf die roten Klippen und Felsen, wie M&ouml;nch, Nonne, Hengst u.a.</p>
<p>Hier oben wohnt die Freiheit, hier durfte er dichten, wie es ihm ums Herz war, und keine tadelnde Strafma&szlig;nahme einer engherzigen Beh&ouml;rde, die den einstigen Universit&auml;tsprofessor ums Amt gebracht hatte, w&uuml;rde ihn jetzt daran hindern k&ouml;nnen. [sachlicher Fehler: Hoffmann war noch im Amt&hellip;]</p>
<p>Hier sa&szlig; er mit der Sehnsucht im Herzen und blickte auf das wogende Meer, in dessen nebliger Ferne er das land wu&szlig;te, dem immer seine ganze Liebe geh&ouml;rte. Fern der Heimat, auf fremden Boden, hatte er ja erst &ndash; wie so mancher andere &ndash; den wahren Sinn dieser Liebe verstanden. Sogar in dem sonnigen Italien hatte ihn die Sehnsucht gepackt, der er dann in der ewigen Stadt Ausdruck verliehen:&nbsp;&bdquo;Ist ein Land, es hei&szlig;t Italia, bl&uuml;hn die Orangen und Zitronen; singe, sprach die R&ouml;merin und ich sang zum Norden hin: Nur in Deutschland usw.&ldquo;</p>
<p>Eben hatte der Dichter die Fenster weit ge&ouml;ffnet und tief die herrliche Luft eingesogen, die sich wie Balsam auf die Lungen legt, da h&ouml;rt er ein Rauschen heraufdringen, das ihm fremd schien und sich vom gew&ouml;hnlichen Meeresrauschen wesentlich unterschied. Er lehnte sich nun etwas weiter zum Fenster hinaus und erkennt jetzt die gro&szlig;e Flagge Old &ndash; Englands hoch am Flaggenmaste des Gouvernementsgeb&auml;udes. Da ballte sich seine gro&szlig;e Hand zur Faust:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 60px;">&bdquo;Was hat denn eigentlich England auf dieser urdeutschen Insel zu suchen, und fern, ach so fern liegt mein Deutschland, getrennt in zahllose kleine und gr&ouml;&szlig;ere Staaten und ohnm&auml;chtig gegen solche Willk&uuml;r. Wann kommt die Stunde, in der Deutschlands St&auml;mme sich &ndash; br&uuml;derlich geeint &ndash; gegen solche Vergewaltigung zur Wehr setzen und jeden fremden Eindringling zur&uuml;ck &ndash; und ins Meer treiben ?&ldquo; [So stellt man sich das vor &ndash; damals wie heute &ndash; das Zitat ist meines Wissens erstunken und erlogen !]<br>
Nun war das rechte Wort gefunden und der Dichter wu&szlig;te, was er zu schreiben hatte. Er setzt sich nieder, benutzt die altfr&auml;nkische Kommode als Tisch und schrieb. Und die Gedanken kamen, wie von dem heftigen Nordwest drau&szlig;en hereingetrieben, hintereinander wie sie Meer und Brandung ihm hier auf der Kante eingeben. Als er fertig war, sind es drei nicht sehr gro&szlig;e, aber inhaltsreiche Verse geworden, unter der &Uuml;berschrift: &bdquo;Das Lied der Deutschen&ldquo; und darunter stand: Hoffmann von Fallersleben. &ndash; &bdquo;So, nun mag Campe kommen, das Deutschlandlied liegt bereit.&ldquo; Das war am 26. August des Jahres 1841.</p>
<p>Drei Tage sp&auml;ter traf der Verleger aus Hamburg auf der Insel ein, und von diesem Tage berichtet Hoffmann in seinen Aufzeichnungen wie folgt:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 60px;">&bdquo;Das Wetter war sch&ouml;n geworden, und wir machten gleich nach der Landung einen netten Spaziergang am Strande, in dessen Verlauf ich auch bemerkte: Ich habe ein Lied gemacht, das kostet aber 4 Louisdor!&ldquo; &bdquo;Dann gehen wir zu Andersen&ldquo;, war die kurze Antwort. Andersen war der alte Wirt einer kleinen Weinkneipe &bdquo;Zur sch&ouml;nen Aussicht&ldquo;, die sich dazumal auf dem Platze befand, auf dem heute das Finanzamt steht, und wir gingen ins &bdquo;Erholungszimmer&ldquo;, wo ich bei einer Flasche Rheinwein Campe mein Lied vorlas. Ich hatte aber noch nicht fertig gelesen, da legte er mir schon die 4 Louisdor auf den Tisch, kn&uuml;pfte aber die Bedingung daran, da&szlig; ich eine leichtfassliche, m&ouml;glichst schon gel&auml;ufige Singweise dazu f&auml;nde.<br>
Wir probten nun gemeinsam auf dem kleinen Spinett Andersens und einigten uns schlie&szlig;lich auf die Weise des Liedes &bdquo;Gott erhalte Franz den Kaiser&ldquo;, die bekanntlich aus einem kirchlichen Satz von Haydn stammt. Campe steckte eine Abschrift sofort ein und bringt mir am 4. September das Lied mit der Haydnschen Musik in Noten und zugleich mein Bildnis, gezeichnet von Bill.&ldquo;<br>
Ein Jahr danach wurde Hoffmann von Fallersleben ohne Proze&szlig; und ohne Pension endg&uuml;ltig aus seiner Breslauer Professur entlassen. Er hatte sich bei der preu&szlig;ischen Regierung missliebig wegen seiner &bdquo;Unpolitischen Lieder&ldquo; gemacht. Sein Deutschlandlied aber erobert sich die Welt, soweit die deutsche Zunge klingt, wie kein anderes je zuvor.</p>
<p>Nike Janssen , G&ouml;ttinger Allgemeine, 26. August 1941</p>
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		<title>August Heinrich Hoffmann von Fallersleben</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/august-heinrich-hoffmann-von-fallersleben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 1892 11:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>August Heinrich, Sprachforscher und Dichter, geb. 2. April 1798 zu Fallersleben im Braunschweigischen, wonach er sich H. von Fallersleben nannte, besuchte 1816 die Universität Göttingen, um Theologie zu studieren, widmete sich aber, von Benecke angeregt, mit Vorliebe dem Studium der vaterländischen Litteratur, dem er auch in Bonn, wohin er sich 1819 wandte, treu blieb. Nachdem ... <a title="August Heinrich Hoffmann von Fallersleben" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/august-heinrich-hoffmann-von-fallersleben/" aria-label="Mehr Informationen über August Heinrich Hoffmann von Fallersleben"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>August Heinrich, Sprachforscher und Dichter, geb. 2. April 1798 zu Fallersleben im Braunschweigischen, wonach er sich H. von Fallersleben nannte, besuchte 1816 die Universit&auml;t G&ouml;ttingen, um Theologie zu studieren, widmete sich aber, von Benecke angeregt, mit Vorliebe dem Studium der vaterl&auml;ndischen Litteratur, dem er auch in Bonn, wohin er sich 1819 wandte, treu blieb.</p>
<p>Nachdem er 1821 in Leiden ein halbes Jahr lang Forschungen &uuml;ber die altniederl&auml;ndische Litteratur angestellt, privatisierte er in Berlin, wurde 1823 Kustos an der Universit&auml;tsbibliothek in Breslau, 1830 au&szlig;erordentlicher und 1835 ordentlicher Professor der deutschen Sprache daselbst. Wiederholte Reisen nach &Ouml;sterreich (1827 und 1834), D&auml;nemark (1836), Holland und Belgien (1837), in die Schweiz (1839) hingen mit seinen wissenschaftlichen Bestrebungen eng zusammen.</p>
<p>Sein Amt bei der Bibliothek hatte er bereits 1838 freiwillig niedergelegt, als er durch Dekret vom 20. Dez. 1842 wegen politisch anst&ouml;&szlig;iger Grunds&auml;tze und Tendenzen, die er in den &bdquo;Unpolitischen Liedern&ldquo; (Hamb. 1840-41, 2 Bde.; 2. Aufl. des 1. Bandes 1842) ausgesprochen haben sollte, ohne Pension seiner Professur enthoben wurde. In der Folge aus mehreren deutschen Bundesstaaten polizeilich ausgewiesen (vgl. &bdquo;Zehn Aktenst&uuml;cke &uuml;ber die Amtsentsetzung des Professors H.&ldquo;, Mannh. 1843), f&uuml;hrte er nun jahrelang ein unstetes Wanderleben, bis er sich 1845 in Mecklenburg Heimatsrecht erwarb.</p>
<p>1848 auch in Preu&szlig;en rehabilitiert, bezog er seitdem das gesetzliche Wartegeld als Pension und lie&szlig; sich 1853 in Weimar nieder, wo er mit Oskar Schade die &bdquo;Weimarischen Jahrb&uuml;cher f&uuml;r deutsche Sprache etc.&ldquo; herausgab, welche indessen nach kurzem Bestehen wieder eingingen. In Weimar entstanden noch &bdquo;Theophilus&ldquo;, die Ausgabe eines niederdeutschen Schauspiels aus der Mitte des 15. Jahrh. (Hannov. 1853), und eine &bdquo;Geschichte der deutsch-lateinischen Mischpoesie&ldquo;.</p>
<p>Seit 1860 vom Herzog von Ratibor zum Bibliothekar auf Schlo&szlig; Korvei ernannt, starb er daselbst 19. Jan. 1874. In seinem Geburtsort wurde ihm 1883 ein Denkmal (Obelisk) errichtet. Au&szlig;er den bleibenden Verdiensten, die sich H. durch Ver&ouml;ffentlichung &auml;lterer deutscher Litteraturdenkm&auml;ler erworben hat, gewann er durch seine heitern, leicht singbaren Lieder einen allgemein anerkannten Dichternamen. Ohne besondere Tiefe, fa&szlig;te er die Ansichten der &uuml;berwiegenden Anzahl seiner Zeitgenossen in kurze, meist epigrammatische Gedichte, die allerdings oft keck, mitunter selbst scharf und verletzend gehalten sind, im allgemeinen jedoch mehr auf das Possenhafte und Kindlich-Spielende als auf das Sarkastische hinauslaufen. Er traf, wie kaum ein andrer Dichter der Neuzeit, durch Einfalt und Innigkeit den Ton des echten Volksliedes, und nicht wenige seiner Lieder sind Eigentum des Volkes geworden. Obgleich nicht musikalisch gebildet, gab er doch dazu die anmutigsten Melodien an, die nur k&uuml;nstlerisch verarbeitet zu werden brauchten.</p>
<p>Gleichzeitig mit seinen &bdquo;Liedern und Romanzen&ldquo; (K&ouml;ln 1821) erschienen die &bdquo;Bonner Bruchst&uuml;cke von Otfried&ldquo; (Bonn 1821), denen die &bdquo;Althochdeutschen Glossen&ldquo; (Bresl. 1826), die &bdquo;Alemannischen Lieder&ldquo; (das. 1827; 5. Aufl., Mannh. 1843), eine Sammlung von &bdquo;Gedichten&ldquo; (Bresl. 1827), &bdquo;Wilirams &Uuml;bersetzung und Auslegung des Hohenliedes&ldquo; ^[richtig: Williram&amp;apos;s &Uuml;bersetzung &hellip;] (das. 1827), &bdquo;J&auml;gerlieder&ldquo; (das. 1828), die &bdquo;Fundgruben f&uuml;r Geschichte deutscher Sprache und Litteratur&ldquo; (das. 1830-37, 2 Bde.), &bdquo;Reineke Vos&ldquo; (das. 1834), eine neue Sammlung von &bdquo;Gedichten&ldquo; (Leipz. 1834, 2 Bde.; vermehrte Ausg. 1843), die &bdquo;Sumerlaten, mittelhochdeutsche Glossen aus den Handschriften der Hofbibliothek zu Wien&ldquo; (Wien 1834), die mit Endlicher aufgefundenen und herausgegebenen &bdquo;Fragmenta theotisca&ldquo; (2. Aufl., das. 1841), die &bdquo;Monumenta Elnonensia&ldquo; (Gent 1837, 2. Aufl. 1845), das &bdquo;Buch der Liebe&ldquo; (Bresl. 1836) und eine dritte Sammlung von &bdquo;Gedichten&ldquo; (das. 1837) folgten.</p>
<p>F&uuml;r die altniederl&auml;ndische Litteratur sind besonders wertvoll die unter dem Titel: &bdquo;Horae belgicae&ldquo; (Berl. u. Leipz. 1830-62, 12 Tle.) herausgegebenen Abhandlungen und Litteraturdenkm&auml;ler. Mit M. Haupt ver&ouml;ffentlichte er &bdquo;Altdeutsche Bl&auml;tter&ldquo; (Leipz. 1835-40, 2 Bde.), eine reiche Sammlung kleinerer Quellen und Abhandlungen. Litterarhistorische Monographien von Wert sind seine Biographien Joh. Chr. G&uuml;nthers (Bresl. 1832) und Barth. Ringwaldts und Benj. Schmolcks (das. 1833) sowie seine reichhaltige &bdquo;Geschichte des deutschen Kirchenliedes bis auf Luthers Zeit&ldquo; (das. 1832, 3. Aufl. 1861).</p>
<p>Er ver&ouml;ffentlichte ferner: &bdquo;Michael Vehes Gesangb&uuml;chlein vom Jahr 1537&ldquo;, das &auml;lteste katholische Gesangbuch (Hannov. 1853); &bdquo;Hannoversches Namenb&uuml;chlein&ldquo; (das. 1852); &bdquo;Kasseler Namenb&uuml;chlein&ldquo; (Kass. 1863); &bdquo;Braunschweiger Namenb&uuml;chlein&ldquo; (Braunschw. 1866); &bdquo;Lieder der Landsknechte unter Georg und Kaspar v. Frundsberg&ldquo; (Hannov. 1868); &bdquo;Henneke Knecht, ein altes niederdeutsches Volkslied&ldquo; (Berl. 1872); &bdquo;Unsre volkst&uuml;mlichen Lieder&ldquo; (3. Aufl., Leipz. 1869). Eine bibliographische &Uuml;bersicht des Gebiets der deutschen Philologie gab er in dem Werk &bdquo;Die deutsche Philologie im Grundri&szlig;&ldquo; (Berl. 1836); auch lieferte er ein &bdquo;Verzeichnis der altdeutschen Handschriften in der Hofbibliothek zu Wien&ldquo; (Leipz. 1841) und &bdquo;Spenden zu deutschen Litteraturgeschichte&ldquo; (das. 1844, 2 Tle.).</p>
<p>Er gab die &bdquo;Monatsschrift von und f&uuml;r Schlesien&ldquo; (Bresl. 1829, 2 Bde.) heraus, ferner &bdquo;Schlesische Volkslieder mit Melodien&ldquo; (Leipz. 1842), &bdquo;Politische Gedichte aus Deutschlands Vorzeit&ldquo; (das. 1843), &bdquo;Die deutschen Gesellschaftslieder des 16. und 17. Jahrhunderts&ldquo; (2. Aufl., das. 1860) und &bdquo;Ruda. Polnische Volkslieder der Oberschlesier&ldquo; (Kassel 1865).</p>
<p>Den &bdquo;Unpolitischen Liedern&ldquo; schlie&szlig;en sich von eignen Dichtungen an: &bdquo;<a href="https://von-fallersleben.de/lexikon/deutsche-lieder-aus-der-schweiz/" target="_self" title='"Deutsche Lieder aus der Schweiz": Verlag des literarischen Comptoirs, Z&uuml;rich und Winterthur. Die dritte Auflage 1845.' class="encyclopedia">Deutsche Lieder aus der Schweiz</a>&ldquo; (Z&uuml;rich 1843 u. 1845); &bdquo;<a href="https://von-fallersleben.de/lexikon/deutsche-gassenlieder/" target="_self" title="Deutsche Gassenlieder, von Hoffmann von Fallersleben, Verlagsort: Z&uuml;rich ; Winterthur | Erscheinungsjahr: 18" class="encyclopedia">Deutsche Gassenlieder</a>&ldquo; (2. Aufl., das. 1845); &bdquo;Diavolini&ldquo; (2. Aufl., Darmst. 1847); &bdquo;Hoffmannsche Tropfen&ldquo; (Z&uuml;rich 1844). In andrer Richtung bewegten sich: &bdquo;F&uuml;nfzig Kinderlieder&ldquo; (4. Aufl., Hamb. 1866); &bdquo;Maitrank&ldquo; (Par. 1844); &bdquo;Salonlieder&ldquo; (Z&uuml;rich 1844); &bdquo;F&uuml;nfzig neue Kinderlieder&ldquo; (3. Aufl., Stuttg. 1874); &bdquo;Vierzig Kinderlieder&ldquo; (Leipz. 1847); &bdquo;Hundert Schullieder mit Volksweisen, herausgegeben von L. Erk&ldquo; (das. 1848); &bdquo;Deutsches Volksgesangbuch&ldquo; (das. 1848); &bdquo;Liebeslieder&ldquo; (Mainz 1851); &bdquo;Heimatkl&auml;nge&ldquo; (das. 1850); &bdquo;Rheinleben&ldquo; (das. 1851); &bdquo;Soldatenlieder&ldquo; (das. 1851); &bdquo;Kinderwelt in Liedern&ldquo; (das. 1853); &bdquo;Lieder aus Weimar&ldquo; (3. Aufl., Hannov. 1857) und seine letzten politischen Gedichte, die &bdquo;Streiflichter&ldquo; (Berl. 1871). 1858 begann er seine &bdquo;Findlinge&ldquo; (Leipz. 1859-60, 4 Hefte), ein Sammelwerk von seltenem oder bisher unbekannt gebliebenem Material zur Geschichte deutscher Sprache und Dichtung.</p>
<p>Eine Auswahl seiner &bdquo;Gedichte&ldquo; erschien unmittelbar nach des Dichters Tod als 8. Auflage (Berl. 1875); eine Sammlung seiner s&auml;mtlichen Kinderlieder veranstaltete L. v. Donop (das. 1877). Eine nicht durchgehends erfreuliche, aber inhaltreiche und instruktive Autobiographie ver&ouml;ffentlichte H. in dem sechsb&auml;ndigen Werk &bdquo;Mein Leben&ldquo; (Hannov. 1868-70). Nach seinem Tod erschienen &bdquo;Briefe von H. von Fallersleben und M. Haupt an Ferdinand Wolf&ldquo; (Wien 1874). Vgl. J. M. Wagner, H. von Fallersleben 1818-68 (Wien 1869; Nachtrag, Dresd. 1870); Gottschall, Portr&auml;ts und Studien, Bd. 5 (Leipz. 1876).</p>
<p>in: Meyers Konversationslexikon ,<br>
Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien,<br>
Vierte Auflage, 1885-1892</p>
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		<item>
		<title>Der populärste Unbekannte</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/der-populaerste-unbekannte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 1885 06:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/der-populaerste-unbekannte/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hoffmann von Fallersleben studierte in Göttingen und Bonn. Ab 1830 hatte er eine Professur für deutsche Sprache und Literatur in Breslau inne. Als Germanist war er also bestens mit der deutschen Lyriktradition vertraut. Das inspirierte ihn früh dazu, auch eigene Gedichte und Lieder zu schreiben. 1840/41 erschienen die &#8222;Unpolitischen Lieder&#8220;, die alles andere als unpolitisch ... <a title="Der populärste Unbekannte" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/der-populaerste-unbekannte/" aria-label="Mehr Informationen über Der populärste Unbekannte"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Hoffmann von Fallersleben studierte in G&ouml;ttingen und Bonn. Ab 1830 hatte er eine Professur f&uuml;r deutsche Sprache und Literatur in Breslau inne. Als Germanist war er also bestens mit der deutschen Lyriktradition vertraut. Das inspirierte ihn fr&uuml;h dazu, auch eigene Gedichte und Lieder zu schreiben.</p>
<p align="justify">1840/41 erschienen die &bdquo;Unpolitischen Lieder&ldquo;, die alles andere als unpolitisch waren: Hoffmann von Fallersleben trat als patriotischer Dichter auf und polemisierte gegen Zensur und den Eigennutz der F&uuml;rsten, vor allem aber gegen die Kleinstaaterei. Den Gedanken an einen Nationalstaat, der &bdquo;Von der Maas bis an die Memel&ldquo; reichen sollte, stellte er &bdquo;&uuml;ber alles&ldquo;. 1842 wurde er daf&uuml;r der Universit&auml;t und des Landes verwiesen.</p>
<p align="justify">Schon 1884 kritisierte Friedrich Nietzsche: &bdquo;&sbquo;Deutschland, Deutschland &uuml;ber alles&lsquo;, ist vielleicht die bl&ouml;dsinnigste Parole, die je gegeben worden ist.&ldquo; Und sp&auml;testens seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs konnte kein Deutscher seine Nationalhymne singen, wie es sich Fallersleben gew&uuml;nscht hatte: voller Stolz, so wie die Franzosen ihre Marseillaise schmetterten.</p>
<p align="justify">Doch in der Zeit vor der Revolution 1848 war der Patriotismus von Hoffmann von Fallersleben innenpolitisch h&ouml;chst subversiv. Revolution&auml;r allerdings war der traditionsbewusste Philologe keineswegs, darin unterschied er sich von zeitgen&ouml;ssischen Dichtern wie Heinrich Heine oder Georg B&uuml;chner. Und so war es nur konsequent, dass er ausgerechnet im Revolutionsjahr 1848 rehabilitiert wurde.</p>
<p align="justify"><strong>Popularit&auml;t im Kinderzimmer</strong></p>
<p align="justify">F&uuml;r Hoffmann von Fallersleben war nicht das Lesen oder gar Auswendiglernen von Gedichten interessant. Er sah seine Verse als &bdquo;unzertrennlich von Gesang&ldquo; an: Der Musik kam oft der gleiche Stellenwert zu wie dem Text. Kein Wunder also, dass er neben den politischen Liedern auch zahlreiche Trink-, Liebes- und Kinderlieder verfasste.</p>
<p align="justify">Durch die Nationalhymne ist Hoffmann von Fallersleben heute bei jedem Staatsakt und vor jedem Spiel der deutschen Fu&szlig;ballmannschaft zu h&ouml;ren. Auch &bdquo;Alle V&ouml;gel sind schon da&ldquo;, &bdquo;Kuckuck, Kuckuck&ldquo; oder &bdquo;Morgen kommt der Weihnachtsmann&ldquo; kennt jeder &ndash; doch der Mann hinter diesen Liedern ist wahrscheinlich der popul&auml;rste Unbekannte, den die deutsche Literaturgeschichte aufzuweisen hat.</p>
<p align="justify"><em>so steht es im Brockhaus (von F.A. Brockhaus, Mannheim, Leipzig, 1885 ) </em></p>
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		<item>
		<title>Deutschland galt dein erstes Lieben</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/deutschland-galt-dein-erstes-lieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 1874 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/deutschland-galt-dein-erstes-lieben/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland galt dein erstes Lieben, Deutschland galt dein letztes nur; ja, du bist ihm treu geblieben, deinem edlen Sängerschwur; riefst ihn frohen Liederschalles jubelnd einst zum Himmelszelt: &#8222;Deutschland Deutschland über alles, über alles in der Welt !&#8220; Ach, wie oft für deine Treue hat man dich verfemt, verdammt, trieb man hassend dich aufs Neue fort ... <a title="Deutschland galt dein erstes Lieben" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/deutschland-galt-dein-erstes-lieben/" aria-label="Mehr Informationen über Deutschland galt dein erstes Lieben"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland galt dein erstes Lieben,<br>
Deutschland galt dein letztes nur;<br>
ja, du bist ihm treu geblieben,<br>
deinem edlen S&auml;ngerschwur;<br>
riefst ihn frohen Liederschalles<br>
jubelnd einst zum Himmelszelt:<br>
&bdquo;Deutschland Deutschland &uuml;ber alles,<br>
&uuml;ber alles in der Welt !&ldquo;</p>
<p>Ach, wie oft f&uuml;r deine Treue<br>
hat man dich verfemt, verdammt,<br>
trieb man hassend dich aufs Neue<br>
fort von Heimat, Haus und Amt !<br>
Doch die Nacht des tiefsten Falles<br>
hat uns noch dein Sang erhellt:<br>
&bdquo;Deutschland Deutschland &uuml;ber alles,<br>
&uuml;ber alles in der Welt !&ldquo;</p>
<p>Und erf&uuml;llt ward dein Vertrauen<br>
auf des deutschen Volkes Kraft;<br>
durftest noch im Sp&auml;trot schauen,<br>
wie das Reich sich aufgerafft;<br>
wie voll m&auml;cht&rsquo;gen Widerhalles<br>
siegreich scholl von Belt zu Belt:<br>
&bdquo;Deutschland Deutschland &uuml;ber alles,<br>
&uuml;ber alles in der Welt !&ldquo;</p>
<p>Und du fielst ! &ndash; Aus deinen H&auml;nden<br>
sank des Liedes Feldherrnstab ! &ndash;<br>
Unsere letzten Gr&uuml;&szlig;e senden<br>
trauernd wir dem Dichtergrab.<br>
Aber dann &ndash; wie Donner hall es &ndash;<br>
steig der Schwur zum Sternenzelt:<br>
&bdquo;Deutschland Deutschland &uuml;ber alles,<br>
&uuml;ber alles in der Welt !&ldquo;</p>
<p>Ernst Scherenberg verfa&szlig;te diesen Nachruf auf Hoffmann von Fallersleben, den er Ende Januar 1874 auch am Grabe vortrug</p>
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		<title>Nur ein Börsenspiel.</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/nur-ein-boersenspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 1874 16:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glück auf aus dieser trüben Zeit voll Irrtum und Verworrenheit empor zum reinen Himmelslicht Für&#8217;s Vaterland, für Ehr&#8216; und Pflicht! So lange Gottes Sonn&#8216; uns scheint des Reiches Freund, der Pfaffen Feind! Glück auf! So ruf ich&#8216; s allen zu &#8211; Ihr Freunde hört&#8216; s! So hör&#8216; s auch Du ! Die Welt steht wieder ... <a title="Nur ein Börsenspiel." class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/nur-ein-boersenspiel/" aria-label="Mehr Informationen über Nur ein Börsenspiel."> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gl&uuml;ck auf aus dieser tr&uuml;ben Zeit voll Irrtum und Verworrenheit empor zum reinen Himmelslicht F&uuml;r&rsquo;s Vaterland, f&uuml;r Ehr&lsquo; und Pflicht! So lange Gottes Sonn&lsquo; uns scheint des Reiches Freund, der Pfaffen Feind! Gl&uuml;ck auf! So ruf ich&lsquo; s allen zu &ndash; Ihr Freunde h&ouml;rt&lsquo; s! So h&ouml;r&lsquo; s auch Du !<br>
Die Welt steht wieder still, als w&auml;re sie am Ziel. Der Fortschritt, den man will, ist nur ein B&ouml;rsenspiel.<br>
Erm&uuml;det und erschlafft im zweifelhaften Gl&uuml;ck l&auml;&szlig;t Wille, Mut und Kraft sich dr&auml;ngen schon zur&uuml;ck.<br>
O unaussprechlich Leid f&uuml;rs deutsche Vaterland, da&szlig; unsere gro&szlig;e Zeit so kleine Menschen fand ! An viele Freunde auf Postkarten gesandt, (Quelle: Briefe, An meine Freunde )</p>
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		<title>Als gäbe es für mich kein Publikum</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/als-gaebe-es-fuer-mich-kein-publikum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 1873 16:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>21.12.1873, Schloß Corvey, an Adolf Strümpell in Wolfenbüttel Ich wollte nur, daß ich noch eine neue Ausgabe meiner Gedichte erlebte ! Alle bisherigen Ausgaben sind vergriffen. Trotzdem dichte ich weiter, als gäbe es für mich kein Publikum und keine Buchhändler. (Briefe, S. 362)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>21.12.1873, Schlo&szlig; Corvey, an Adolf Str&uuml;mpell in Wolfenb&uuml;ttel</p>
<p>Ich wollte nur, da&szlig; ich noch eine neue Ausgabe meiner Gedichte erlebte ! Alle bisherigen Ausgaben sind vergriffen. Trotzdem dichte ich weiter, als g&auml;be es f&uuml;r mich kein Publikum und keine Buchh&auml;ndler. (Briefe, S. 362)</p>
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		<title>Die Presse ist reiner Klüngelkram</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/die-presse-ist-reiner-kluengelkram/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 1873 16:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich danke Dir, lieber Freund, für diese treffliche und zeitgemäße Predigt. Möchte sie doch allgemeine Verbreitung finden, besonders unter den überschwenglichen Reichsduselfritzen, die schon alles fix und fertig finden und jeden verketzern, der nur einen geringen Zweifel hegt an der Vortrefflichkeit des heutigen Staatswesens oder gar zu etwas Besserem mahnt und strebt. Die Presse ist ... <a title="Die Presse ist reiner Klüngelkram" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/die-presse-ist-reiner-kluengelkram/" aria-label="Mehr Informationen über Die Presse ist reiner Klüngelkram"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich danke Dir, lieber Freund, f&uuml;r diese treffliche und zeitgem&auml;&szlig;e Predigt. M&ouml;chte sie doch allgemeine Verbreitung finden, besonders unter den &uuml;berschwenglichen Reichsduselfritzen, die schon alles fix und fertig finden und jeden verketzern, der nur einen geringen Zweifel hegt an der Vortrefflichkeit des heutigen Staatswesens oder gar zu etwas Besserem mahnt und strebt. Die Presse ist reiner Kl&uuml;ngelkram geworden, sie gestattet nur hie und da ein Pl&auml;tzchen f&uuml;r Ehrlichkeit und Wahrheit. Meine Zeitgedichte hatte ich im vorigen Jahre nach der Zeitfolge gesammelt und wollte sie drucken lassen. Es ging mir eigen damit: ein Verleger, den ich in Sicht hatte, wollte sie mir zuliebe drucken, aber nicht in Verlag nehmen. Trotzdem fahre ich fort, mich auch auf politischem Gebiete poetisch auszusprechen, und k&uuml;mmere mich nicht um Hinzen und Kunzen. Es ist f&uuml;r mich kein gro&szlig;es Opfer, wenn auch dies und das nicht gedruckt wird, z:B. mein Sedanlied vom 2.September.</p>
<p>Ich habe den Tag gefeiert und bin froh, da&szlig; wir endlich zur Einheit gelangt sind &ndash; eine Abschlagszahlung f&uuml;r die ungeheuren Opfer, die das deutsche Volk gebracht hat. (&hellip;)Der Kampf mit den Ultramontanen ist auch bei uns entbrannt. Unsere Pfaffen haben ein Blatt gegr&uuml;ndet, &bdquo;Der Weserbote&ldquo;, ein w&uuml;rdiger Ausl&auml;ufer der Berliner Germania, ebenso gemein an L&uuml;gen und Verleumdungen.(&hellip;)Die schwarze Bande versammelt sich jeden Freitag bei dem ultramontanen Konditor Hunstiger.</p>
<p>(Briefe, S. 355)</p>
<p>13.9.1873, Schlo&szlig; Corvey, an Karl Hirsche in Hamburg</p>
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		<title>Mein Humor</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/mein-humor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Sep 1872 16:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gott erhalte mir meine Humor und meinen Feinden die Lust, diesen meinen Humor zu beleben ! (Briefe, S. 344) 25.9.1872, Berlin, an Karl Gräf in Dresden</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gott erhalte mir meine Humor und meinen Feinden die Lust, diesen meinen Humor zu beleben ! (Briefe, S. 344)</p>
<p>25.9.1872, Berlin, an Karl Gr&auml;f in Dresden</p>
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		<title>Die Presse ist Eigentum von Kaufleuten</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/die-presse-ist-eigentum-von-kaufleuten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 1872 16:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hoffe, daß Sie nun auch bald ihre Stimme erheben. Es ist leider nur ein Jammer, daß unsere Presse Eigentum von Kaufleuten und Gründern ist, die nur ihrem Interesse Rechnung tragen. Die Angst, einige ultramontane Abonnenten zu verlieren, ist zu groß. Mich soll wundern, ob mein Mahnruf an die Kriegspoeten* Aufnahme findet ? Ich lasse ... <a title="Die Presse ist Eigentum von Kaufleuten" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/die-presse-ist-eigentum-von-kaufleuten/" aria-label="Mehr Informationen über Die Presse ist Eigentum von Kaufleuten"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, da&szlig; Sie nun auch bald ihre Stimme erheben. Es ist leider nur ein Jammer, da&szlig; unsere Presse Eigentum von Kaufleuten und Gr&uuml;ndern ist, die nur ihrem Interesse Rechnung tragen. Die Angst, einige ultramontane Abonnenten zu verlieren, ist zu gro&szlig;. Mich soll wundern, ob mein Mahnruf an die Kriegspoeten* Aufnahme findet ? Ich lasse mich nicht irre machen. Der Teufel hole die Feigheit und die ganze liberale Lauheit und Flauheit und Phrasenmacherei ! Jetzt hei&szlig;t es: hic Rhodus, hic salta, und wer nicht tanzen kann, soll wenigstens nicht kriechen oder gar auf der B&auml;renhaut liegen.</p>
<p>(Briefe, S. 343 &ndash; Gesammelte Werke, V, S. 196)<br>
10.9.1872, Schlo&szlig; Corvey, an Emil Rittershaus in Barmen10</p>
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		<title>Deutschland über alles</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/deutschland-ueber-alles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 1872 13:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/deutschland-ueber-alles/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dagegen bin ich in fortwährender Aufregung, die zuweilen sich zu fieberhafter Spannung steigert, über das Schicksal unseres deutschen Reichs. Es ist noch so jung, und hat mit so vielen alten Feinden zu kämpfen, mit Romanisten (Ultramontanen), Sozialisten und Partikularisten. Darum hat mich das jetzige 4. deutsche Bundesschießen in Hannover so freudig gestimmt und mich in ... <a title="Deutschland über alles" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/deutschland-ueber-alles/" aria-label="Mehr Informationen über Deutschland über alles"> =&#62;</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://von-fallersleben.de/deutschland-ueber-alles/">Deutschland über alles</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://von-fallersleben.de">Hoffmann von Fallersleben</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dagegen bin ich in fortw&auml;hrender Aufregung, die zuweilen sich zu fieberhafter Spannung steigert, &uuml;ber das Schicksal unseres deutschen Reichs. Es ist noch so jung, und hat mit so vielen alten Feinden zu k&auml;mpfen, mit Romanisten (Ultramontanen), Sozialisten und Partikularisten. Darum hat mich das jetzige 4. deutsche Bundesschie&szlig;en in Hannover so freudig gestimmt und mich in der frohen &Uuml;berzeugung befestigt, da&szlig; &Ouml;sterreich mit uns ist und uns nicht verl&auml;&szlig;t. Diese Reden sind keine Phrasen, sind die Erg&uuml;sse echter Bruderliebe, wie sie alle Deutsche der ganzen Welt verbindet. Deutschland &uuml;ber Alles ! (Briefe, S. 341)</p>
<p>18.7.1872, Schlo&szlig; Corvey, an Frau Hertha Fischer, damals in &nbsp;Bad Driburg</p>
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