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	<title>Auf der Flucht &#8211; Hoffmann von Fallersleben</title>
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	<description>Leben und Werk</description>
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		<title>Ich kann nicht mehr entfliehen (Die Unvermeidlichen)</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/ich-kann-nicht-mehr-entfliehen-die-unvermeidlichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 1873 19:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich kann nicht mehr entfliehen Mein Unstern gehet mit: Zwei alte Jungfern ziehen Mir nach bei jedem Tritt. Aus einem Land ins andre In dies und jenes Reich Wohin ich eben wandre Da sind auch sie sogleich Wie sehr ich sie auch hasse Sie ziehn mir nach ins Feld Ins Haus und auf die Gass ... <a title="Ich kann nicht mehr entfliehen (Die Unvermeidlichen)" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/ich-kann-nicht-mehr-entfliehen-die-unvermeidlichen/" aria-label="Mehr Informationen über Ich kann nicht mehr entfliehen (Die Unvermeidlichen)"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht mehr entfliehen<br>
Mein Unstern gehet mit:<br>
Zwei alte Jungfern ziehen<br>
Mir nach bei jedem Tritt.</p>
<p>Aus einem Land ins andre<br>
In dies und jenes Reich<br>
Wohin ich eben wandre<br>
Da sind auch sie sogleich</p>
<p>Wie sehr ich sie auch hasse<br>
Sie ziehn mir nach ins Feld<br>
Ins Haus und auf die Gass<br>
Und durch die ganze Welt.</p>
<p>Ich kann vor ihren Blicken<br>
Und ihren Liebelein<br>
Vor ihren tausend Stricken<br>
Doch nimmer sicher sein.</p>
<p>0 weh mir armen Dichter!<br>
0 la&szlig; mich endlich frei<br>
Du schauderhaft Gelichter<br>
Zensur und Polizei!</p>
<p>0 la&szlig;t mich doch zufrieden!<br>
Ich hab&rsquo;s euch oft vertraut:<br>
Die Freiheit bleibt hienieden<br>
Bleibt ewig meine Braut</p>
<p><em>Text: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Von dem Sturm der Zeit vertrieben (An Freiligrath in London)</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/von-dem-sturm-der-zeit-vertrieben-an-freiligrath-in-london/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 1858 10:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2005/11/19/von-dem-sturm-der-zeit-vertrieben-an-freiligrath-in-london/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von dem Sturm der Zeit vertrieben weilest du am fremden Strand, und ich bin daheim geblieben hoffnungsvoll im Vaterland. Doch getrennt auch eint uns beide eine Sehnsucht noch hinfort: Wie in Freud´ einst so im Leide sind wir eins, ich hier, du dort. Unser Hoffen, unser Lieben, nein, es kann nicht untergehn ! Ja, es ... <a title="Von dem Sturm der Zeit vertrieben (An Freiligrath in London)" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/von-dem-sturm-der-zeit-vertrieben-an-freiligrath-in-london/" aria-label="Mehr Informationen über Von dem Sturm der Zeit vertrieben (An Freiligrath in London)"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Von dem Sturm der Zeit vertrieben<br>
weilest du am fremden Strand,<br>
und ich bin daheim geblieben<br>
hoffnungsvoll im Vaterland.</p>
<p align="left">Doch getrennt auch eint uns beide<br>
eine Sehnsucht noch hinfort:<br>
Wie in Freud&acute; einst so im Leide<br>
sind wir eins, ich hier, du dort.</p>
<p>Unser Hoffen, unser Lieben,<br>
nein, es kann nicht untergehn !<br>
Ja, es ist auch dir geblieben:<br>
Deutschland steht und wird bestehn.</p>
<p><em>Text: Hoffmann von Fallersleben , am 9. Januar 1858 &ndash; </em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Hannoversche Ausweisung</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/eine-hannoversche-ausweisung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 1854 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2005/11/19/eine-hannoversche-ausweisung-mit-preussischer-passkarte-5-august-1853/</guid>

					<description><![CDATA[<p>In des Somme milden Tagen denkt kein Mensch an Jagd und Hirsch: in den Wäldern, in den Hagen bleiben friedlich Has´ und Hirsch. Nur auf mich hat man gefahndet, nur auf mich die Meut´ entsandt, und noch eh´ ich es geahndet, mich ergriffen und verbannt. Und so ward ich denn vertrieben und der Heimat schnell ... <a title="Eine Hannoversche Ausweisung" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/eine-hannoversche-ausweisung/" aria-label="Mehr Informationen über Eine Hannoversche Ausweisung"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In des Somme milden Tagen<br>
denkt kein Mensch an Jagd und Hirsch:<br>
in den W&auml;ldern, in den Hagen<br>
bleiben friedlich Has&acute; und Hirsch.</p>
<p>Nur auf mich hat man gefahndet,<br>
nur auf mich die Meut&acute; entsandt,<br>
und noch eh&acute; ich es geahndet,<br>
mich ergriffen und verbannt.</p>
<p>Und so ward ich denn vertrieben<br>
und der Heimat schnell entwandt &ndash;<br>
doch zum Trost ist mir geblieben<br>
noch mein gro&szlig;es Vaterland.</p>
<p>Meine Heimat kann ich meiden,<br>
Leben kann ich ohne sie:<br>
aus dem Leben kann ich scheiden,<br>
aus dem Vaterlande nie.</p>
<p><em>17. Februar 1854 (aus dem Nachla&szlig;)</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In des Sommers milden Tagen (Eine Hannoversche Ausweisung)</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/in-des-sommers-milden-tagen-eine-hannoversche-ausweisung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 1853 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Vaterland]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2009/09/12/in-des-sommers-milden-tagen-eine-hannoversche-ausweisung/</guid>

					<description><![CDATA[<p>In des Sommers milden Tagen Denkt kein Mensch an Jagd und Pirsch: In den Wäldern, in den Hagen Weiden friedlich Has und Hirsch Nur auf mich hat man gefahndet Nur auf mich die Meut entsandt Und, noch eh ich es geahnet Mich ergriffen und verbannt Und so ward ich denn vertrieben Und der Heimat schnell ... <a title="In des Sommers milden Tagen (Eine Hannoversche Ausweisung)" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/in-des-sommers-milden-tagen-eine-hannoversche-ausweisung/" aria-label="Mehr Informationen über In des Sommers milden Tagen (Eine Hannoversche Ausweisung)"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In des Sommers milden Tagen<br>
Denkt kein Mensch an Jagd und Pirsch:<br>
In den W&auml;ldern, in den Hagen<br>
Weiden friedlich Has und Hirsch</p>
<p>Nur auf mich hat man gefahndet<br>
Nur auf mich die Meut entsandt<br>
Und, noch eh ich es geahnet<br>
Mich ergriffen und verbannt</p>
<p>Und so ward ich denn vertrieben<br>
Und der Heimat schnell entwandt &ndash;<br>
Doch zum Trost ist mir geblieben<br>
Noch mein gro&szlig;es Vaterland</p>
<p>Meine Heimat kann ich meiden<br>
Leben kann ich ohne sie<br>
Aus dem Leben kann ich scheiden<br>
Aus dem Vaterlande nie</p>
<p>Text: Hoffmann von Fallersleben &ldquo; Eine Hannoversche Ausweisung mit Preussischer Passkarte vom <a href="http://www.von-fallersleben.de/eine-hannoversche-ausweisung/">5. August 1853</a>&bdquo;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ich bleib in meinem Vaterlande</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/ich-bleib-in-meinem-vaterlande/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 1852 02:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2005/11/19/ich-bleib-in-meinem-vaterlande/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich bleib´ in meinem Vaterlande sein Los soll auch das meine sein sein Leid und seine Schmach und Schande sowie sein Ruhm und Glück ist mein In meinem Vaterlande will ich bleiben und keine Macht der Welt soll mich vertreiben Ich bleib´ in meinem Vaterlande nur ihm gehört mein ganzes Herz ihm bleib´ ich bis ... <a title="Ich bleib in meinem Vaterlande" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/ich-bleib-in-meinem-vaterlande/" aria-label="Mehr Informationen über Ich bleib in meinem Vaterlande"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Ich bleib&acute; in meinem Vaterlande<br>
sein Los soll auch das meine sein<br>
sein Leid und seine Schmach und Schande<br>
sowie sein Ruhm und Gl&uuml;ck ist mein<br>
In meinem Vaterlande will ich bleiben<br>
und keine Macht der Welt soll mich vertreiben</p>
<p align="left">Ich bleib&acute; in meinem Vaterlande<br>
nur ihm geh&ouml;rt mein ganzes Herz<br>
ihm bleib&acute; ich bis zum Grabesrande<br>
treu in der Freude, treu im Schmerz<br>
F&uuml;r seine Liebe alles hinzugeben<br>
ist nichts zu teuer mir, und w&auml;r&acute;s das Leben.</p>
<p align="left">Ich bleib&acute; in meinem Vaterlande<br>
das ist mein Recht, das meine Pflicht.<br>
Ich f&uuml;rchte Ketten nicht noch Bande,<br>
nicht ob mein Herz im Kerker bricht.<br>
Ja sterbend will ich jenen Trost noch haben:<br>
im Vaterlande m&uuml;&szlig;t ihr mich begraben.</p>
<p><em>Text: Hoffmann von Fallersleben , 25.8.1852<br>
Geschrieben nach einer polizeilichen Durchsuchung und <a href="https://www.von-fallersleben.de/eine-hannoversche-ausweisung/">Ausweisung aus&nbsp;Trier</a> im August 1852</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In der Fremde</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/wie-lange-soll-ich-noch-fern-dir-sein-in-der-fremde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 1850 19:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2005/12/05/wie-lange-soll-ich-noch-fern-dir-sein-in-der-fremde/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie lange soll ich noch fern dir sein? O Heimat! Ich habe vergebens gewünscht und gehofft, Vergebens nach dir mich gesehnt so oft, O Heimat! Wer fühlt mein Leiden, wer tröstet mich? 0 Heimat! Wer stillet mein heißes Verlangen nach dir? Wer trocknet die Träne des Heimwehs mir? 0 Heimat! Und werd´ ich nimmer dich wiederseh´n? 0 ... <a title="In der Fremde" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/wie-lange-soll-ich-noch-fern-dir-sein-in-der-fremde/" aria-label="Mehr Informationen über In der Fremde"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie lange soll ich noch fern dir sein?<br>
O&nbsp;Heimat!<br>
Ich habe vergebens gew&uuml;nscht und gehofft,<br>
Vergebens nach dir mich gesehnt so oft,<br>
O&nbsp;Heimat!</p>
<p>Wer f&uuml;hlt mein Leiden, wer tr&ouml;stet mich?<br>
0 Heimat!<br>
Wer stillet mein hei&szlig;es Verlangen nach dir?<br>
Wer trocknet die Tr&auml;ne des Heimwehs mir?<br>
0 Heimat!</p>
<p>Und werd&acute; ich nimmer dich wiederseh&acute;n?<br>
0 Heimat!<br>
Die Jugendgespielen nicht wieder einmal,<br>
Nie wieder mein Dorf in dem stillen Tal?<br>
0 Heimat!</p>
<p>Und werd&acute; ich nimmer dich wiedersehn?<br>
0 Heimat!<br>
Ach, ohne dich gibt es kein Leben f&uuml;r mich!<br>
Ich war ja so gl&uuml;cklich und war&acute;s durch dich &ndash;<br>
0 Heimat!</p>
<p><em>Hans Joachim Malecki nahm dieses Gedicht in seine Sammlung &ldquo; Ein G&auml;rtlein wei&szlig; ich noch auf Erden &ldquo; auf, da&szlig; &uuml;berwiegend Kinderlieder enth&auml;lt</em></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So mußt ich fliehn aus meiner Heimat</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/so-musst-ich-fliehn-aus-meiner-heimat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 1848 11:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Gedichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2005/11/17/so-musst-ich-fliehn-aus-meiner-heimat/</guid>

					<description><![CDATA[<p>So mußt ich fliehn aus meiner Heimat &#8211; nur meine Sehnsucht kreiste stumm, wie der verjagte Adler kreiset, um sein zerstörtes Nest herum. Es wollte keine Hoffnung grünen hinieden dem Verbannten mehr; dem Heimatlosen blieb verboten zur Heimat jede Wiederkehr. Wie wehrend mit dem Flammenschwerte vorm Paradies der Engel stand: so wehrten Jahre lang Gensdarmen ... <a title="So mußt ich fliehn aus meiner Heimat" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/so-musst-ich-fliehn-aus-meiner-heimat/" aria-label="Mehr Informationen über So mußt ich fliehn aus meiner Heimat"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So mu&szlig;t ich fliehn aus meiner Heimat &ndash;<br>
nur meine Sehnsucht kreiste stumm,<br>
wie der verjagte Adler kreiset,<br>
um sein zerst&ouml;rtes Nest herum.</p>
<p>Es wollte keine Hoffnung gr&uuml;nen<br>
hinieden dem Verbannten mehr;<br>
dem Heimatlosen blieb verboten<br>
zur Heimat jede Wiederkehr.</p>
<p>Wie wehrend mit dem Flammenschwerte<br>
vorm Paradies der Engel stand:<br>
so wehrten Jahre lang Gensdarmen<br>
den Eingang mir ins Heimatland.</p>
<p>Da scholl ein Gl&ouml;cklein aus der Ferne:<br>
Wach auf, mein Volk, im Freiheitsgl&uuml;ck !<br>
Und donnernd st&uuml;rzte die Lawine<br>
der Tyrannei ins Nichts zur&uuml;ck.</p>
<p>Und Fr&uuml;hling ward es aller Orten,<br>
und Fr&uuml;hling ward es auch f&uuml;r mich,<br>
und Blumen bl&uuml;hten in der Heimat,<br>
und jede rief: wir gr&uuml;&szlig;en dich !</p>
<p><em>Text: Hoffmann von Fallersleben &ndash; 1848</em><br>
Siehe dazu Hoffmanns Autobiografie</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heut noch sind wir hier zu Haus</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/heut-noch-sind-wir-hier-zu-haus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 1848 00:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2004/06/19/heut-noch-sind-wir-hier-zu-haus/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heut noch sind wir hier zu Haus, Morgen geht´s zum Tor hinaus, Und wir müssen wandern, wandern, Keiner weiß vom andern. Lange wandern wir umher Durch die Länder kreuz und quer, Wandern auf und nieder, nieder, Keiner sieht uns wieder. Und so wandr´ ich immer zu, Fände gerne Rast und Ruh, Muß doch weiter gehen, ... <a title="Heut noch sind wir hier zu Haus" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/heut-noch-sind-wir-hier-zu-haus/" aria-label="Mehr Informationen über Heut noch sind wir hier zu Haus"> =&#62;</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://von-fallersleben.de/heut-noch-sind-wir-hier-zu-haus/">Heut noch sind wir hier zu Haus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://von-fallersleben.de">Hoffmann von Fallersleben</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heut noch sind wir hier zu Haus,<br>
Morgen geht&acute;s zum Tor hinaus,<br>
Und wir m&uuml;ssen wandern, wandern,<br>
Keiner wei&szlig; vom andern.</p>
<p>Lange wandern wir umher<br>
Durch die L&auml;nder kreuz und quer,<br>
Wandern auf und nieder, nieder,<br>
Keiner sieht uns wieder.</p>
<p>Und so wandr&acute; ich immer zu,<br>
F&auml;nde gerne Rast und Ruh,<br>
Mu&szlig; doch weiter gehen, gehen,<br>
K&auml;lt und Hitz ausstehen.</p>
<p>Manches M&auml;gdlein lacht mich an,<br>
Manches spricht: &bdquo;Bleib lieber Mann!&ldquo;<br>
Ach ich bliebe gerne, gerne,<br>
Mu&szlig; doch in die Ferne.</p>
<p>Und die Ferne wird mir nah:<br>
Endlich ist die Heimat da!<br>
Aber euch, ihr Br&uuml;der, Br&uuml;der,<br>
Seh ich niemals wieder.</p>
<p>Text: 1. Strophe anonym , 2.- 5. Strophe von Hoffmann von Fallersleben (1798 &ndash; 1874), Mai 1848<br>
Melodie: aus der ersten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts</p>
<p><a href="http://www.ingeb.org" target="_blank" rel="noopener"><em>www.ingeb.org</em></a><em>&nbsp;merkt folgendes dazu an: </em>Die 1. Strophe und Melodie waren Ludwig Erk um 1843 als Volkslied bekannt; er hat sie 1845 in seinen &bdquo;Volkskl&auml;ngen&ldquo; ver&ouml;ffentlicht &ndash;&nbsp; 2. bis 5. Strophe 1848 von Heinrich Hoffmann von Fallersleben dazugedichtet und mit der Volksweise in seinem &bdquo;Volksgesangbuch&ldquo; Leipzig 1848 herausgegeben.<br>
Die ersten 4 Takte sind bei mehreren slawischen Volksliedern anzutreffen, so auf deutschem Boden bei &bdquo;Sa&szlig; auf der Linde hier&ldquo; und (aus Dubring) &bdquo;Kukiz ist ein kleiner Ort&ldquo; in Haupt-Schmalers &bdquo;Volkslieder der Wenden in der Ober-Lausitz&ldquo; I, Grimma 1841, sowie bei &bdquo;M&auml;dchen, warum weinest du&ldquo; (1880 aus Enskehmen bei Stallup&ouml;nen) in Christian Bartsch&acute;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://von-fallersleben.de/heut-noch-sind-wir-hier-zu-haus/">Heut noch sind wir hier zu Haus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://von-fallersleben.de">Hoffmann von Fallersleben</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meinen Knaster (Tabak) bau ich mir</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/meinen-knaster-tabak-bau-ich-mir/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 1846 22:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
		<category><![CDATA[Die CD]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Gedichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.narrenparlament.de/2004/05/15/meinen-knaster-tabak-bau-ich-mir/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meinen Knaster bau´ ich mir das ist doch viel gescheiter, als daß du dir kaufen mußt den teuren roten Reiter. Ha, ha, Ha &#8211; alte Welt du magst zahlen, beten, hungern und nach Fürstengnad´ und Gunst dein ganzes Leben lungern. Stets ergiebig ist mein Mais und er gedeiht gar wacker. Dein Erdäpfel faulen Dir noch ... <a title="Meinen Knaster (Tabak) bau ich mir" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/meinen-knaster-tabak-bau-ich-mir/" aria-label="Mehr Informationen über Meinen Knaster (Tabak) bau ich mir"> =&#62;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen Knaster bau&acute; ich mir<br>
das ist doch viel gescheiter,<br>
als da&szlig; du dir kaufen mu&szlig;t<br>
den teuren roten Reiter.</p>
<p>Ha, ha, Ha &ndash; alte Welt<br>
du magst zahlen, beten, hungern<br>
und nach F&uuml;rstengnad&acute; und Gunst<br>
dein ganzes Leben lungern.</p>
<p align="left">Stets ergiebig ist mein Mais<br>
und er gedeiht gar wacker.<br>
Dein Erd&auml;pfel faulen Dir<br>
noch eh sie sind im Acker.</p>
<p align="left">Fr&ouml;hlich kann ich jeden Tag<br>
die Sonne sehen sinken.<br>
Du mu&szlig;t erst im blauen Zwirn<br>
dir Sorg&acute; und Not vertrinken.</p>
<p align="left">Wenn es mir an Fleisch gebricht<br>
so schie&szlig; ich mir ein Rotwild<br>
alles fehlet oftmals Dir<br>
was Dir die Hungersnot stillt.</p>
<p align="left">Einen Braten brat&acute; ich mir<br>
im eigenen Haus am Feuer.<br>
Dir ist Holz und Fleisch und Salz<br>
Ja alles viel zu teuer</p>
<p align="left">Ich darf w&auml;hlen zum Kongre&szlig;<br>
ich bin ein freier Wahlmann<br>
du bist ein Gehorcher nur<br>
ein Untertan und Zahlmann</p>
<p align="left">Ich steh unter dem Gesetz<br>
gerichtet trifft mich Strafe.<br>
Du stehst unter Polizei<br>
selbst noch im Todesschlafe.</p>
<p align="left">Freudig kann ich Tag und Nacht<br>
an die Erde denken.<br>
Du kannst trostlos deinen Blick<br>
nur in den Himmel lenken.</p>
<p>25. April 1846 (Texanische Lieder)<br>
Melodie: <a href="https://xn--die-grenzgnger-fib.de/lieder/meinen-tabak-bau-ich-mir/" target="_blank" rel="noopener">Yankee Doodle</a>&nbsp;( Meinen Tabak bau ich mir )<em><br>
</em></p>
<p style="padding-left: 40px;" align="justify">The times in germany were getting rougher and tougher. Lots of people emigrated to the americas. Even Hoffmann daydreamed about himself sitting in a saloon listening to the latest US-Charts-Blockbuster played on a banjo: Like nearly always when he heard something new he grabbed for a piece of paper and wrote new lyrics on it. This is what he did:</p>
<p style="padding-left: 40px;" align="justify">&bdquo;I grow my own tobacco on my own land And when I&acute;m short of meat I go and shoot a deer You&acute;re often lacking anything to feed your hunger! Ha, ha, &ndash; you fools in the old world! You may pay and pray and starve! Begging for mercy and the favour of your lords Till the day you die!&ldquo;</p>
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			</item>
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		<title>Nun zu guter Letzt (Geleitslied)</title>
		<link>https://von-fallersleben.de/nun-zu-guter-letzt-geleitslied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Webmaster Fasia Film]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 1846 20:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf der Flucht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun zu guter Letzt geben wir dir jetzt auf die Wanderung das Geleite. Wandere mutig fort ! Und an jedem Ort sei Dir Glück und Heil zur Seite ! Wandern müsssen wir auf Erden: Unter Freuden und Beschwerden geht hinab, hinauf unser Lebenslauf &#8211; das ist unser Los auf Erden. Bruder, nun ade ! Scheiden ... <a title="Nun zu guter Letzt (Geleitslied)" class="read-more" href="https://von-fallersleben.de/nun-zu-guter-letzt-geleitslied/" aria-label="Mehr Informationen über Nun zu guter Letzt (Geleitslied)"> =&#62;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun zu guter Letzt<br>
geben wir dir jetzt<br>
auf die Wanderung das Geleite.<br>
Wandere mutig fort !<br>
Und an jedem Ort<br>
sei Dir Gl&uuml;ck und Heil zur Seite !</p>
<p>Wandern m&uuml;sssen wir auf Erden:<br>
Unter Freuden und Beschwerden<br>
geht hinab, hinauf<br>
unser Lebenslauf &ndash;<br>
das ist unser Los auf Erden.</p>
<p>Bruder, nun ade !<br>
Scheiden tut zwar weh,<br>
Scheiden ist ein bitteres Leiden.<br>
Wer es gut gemeint,<br>
bleibt mit uns vereint,<br>
so als g&auml;b es gar kein Scheiden.</p>
<p>Dieser Trost mag dich begleiten,<br>
manche Freude dir bereiten.<br>
Wenn du bist im Gl&uuml;ck,<br>
denk an uns zur&uuml;ck,<br>
denk an die vergangenen Zeiten.</p>
<p><em>Text: Hoffmann von Fallersleben , Februar 1846<br>
Musik: Felix Mendelssohn-Bartholdy , 1847</em></p>
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